Feedback–Schule

Feedback in der Schule – Über das Lernen ins Gespräch kommen.

Feedback und Schule? – Ja!

Feedback gehört zu den wichtigsten Einflussfaktoren für den Lernerfolg.

John Hattie (2009)

Feedack in der Schule bezeichnet allgemein die Rückübermittlung von lernrelevanten Informationen durch den Empfänger einer Nachricht an den Sender jener Nachricht. Feedback tritt nach Buhren (2015) in der Schule in drei Grundformen auf: Individualfeedback, Gruppenfeedback und Systemfeedback. Laut Hattie (2009) zählt Schülerfeedback als eine Form des Gruppenfeedbacks oder Individualfeedbacks zu den wirksamsten Einflussfaktoren für den Lernerfolg. 

Feedback in der Schule – 3 Grundformen nach Buhren (2015)

Individualfeedback in der Schule findet zwischen Schüler und Schüler, Schüler und Lehrer, Lehrer und Lehrer sowie zwischen einem Lehrer oder Mitarbeiter und einem Mitglied der Schulleitung statt. Diese Form des Feedbacks ist reziprok, d.h. umkehrbar in dem Sinne, dass Feedbackempfänger und Feedbackgeber auch die jeweils andere Rolle einnehmen können. Beispiele sind kollegiale Unterrichtshospitationen, Peer-Feedback bei der Partnerarbeit und Mitarbeiterjahresgespräche.

Gruppenfeedback in der Schule findet statt, wenn eine Gruppe Feedback an eine einzelne Person gibt. Beispiele hierfür sind die Schülerrückmeldungen aus der Klasse an die Lehrkraft, Feedback des Kollegiums an die Schulleitung oder der Klasse an einzelne Schülerinnen und Schüler. Diese Form des Feedbacks in der Schule ist nicht umkehrbar, da in der Regel die Einzelperson als Feedbackempfänger und die Gesamtgruppe als Feedbackgeber auftritt.

Systemfeedback in der Schule bezeichnet Rückmeldungen verschiedener Personengruppen (Eltern, Schüler, Kollegium, Schulinspektion) zum Gesamtsystem Schule bzw. zu einzelnen Teilbereichen. Auch diese des Feedbacks in der Schule verläuft nur in eine Richtung. Sie ist darüber hinaus meist gesetzlich vorgeschrieben, etwa in Form der Schulinspektion.